Gartenlaubkäfer auf einer Blüte

Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola)

larve des Gartenlaubkäfers

Larve des Gartenlaubkäfers (Phyllopertha horticola)

Fraßschäden des Gartenlaubkäfers an Apfel

Fraßschäden des Gartenlaubkäfers an einem Apfel

Aussehen und Biologie des Gartenlaubkäfers

Der Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) gehört zur Familie der Blatthornkäfer. Mitunter wird er mit dem Junikäfer (Amphimallon solstitiale) verwechselt. Auf Sport-und Grünflächen verursachen die Larven des Gartenlaubkäfers häufig erhebliche Schäden. Durch den Fraß von Pflanzenwurzeln können sie die Grasnarbe großflächig zerstören. Im Garten- und Obstbau treten dagegen die erwachsenen Käfer als Schädlinge auf. Sie fressen an den Früchten, Blüten und Blättern zahlreicher Pflanzenarten.

Biologie des Gartenlaubkäfers
Der in weiten Teilen Europas verbreitete Gartenlaubkäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Erwachsene Tiere erreichen eine Größe von 8-11 mm und leben ca. 14 Tage. Ihre Flügeldecken sind braun, das Halsschild glänzt metallisch-grün. Die Flugsaison der Käfer dauert etwa von Ende Mai bis Anfang Juli. Bei sonnigem Wetter kann der Schwarmflug der Tiere vor allem während des Vormittags beobachtet werden. Dabei schwärmen zunächst nur die Männchen. Erst 1-2 Tage später beginnt der Ausflug der Weibchen. Nach erfolgter Paarung legen diese dann ca. 20-40 Eier im Boden ab. 4-6 Wochen nach der Eiablage schlüpfen die Larven (Engerlinge), die sich unterirdisch binnen einen Jahres zum erwachsenen Käfer weiterenwickeln und dabei 3 Larvenstadien durchlaufen.


Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola), gefilmt im Burgwald, Mittelhessen am 5.6.2010
Pristurus, CC-BY-SA 3.0