Weitere kriechende Insekten

Für andere kriechende Insekten wie z. B. Schaben (Blattodea), Ameisen (Formicidae, u. a. Lasius niger), Silberfischchen (Lepisma saccharina), Dunkler Pelzkäfer (Attagenus unicolor), Mehlkäfer (Tenebrio molitor) und weitere Spezies (auf Anfrage) steht eine Vielzahl von Testsystemen zur Verfügung.

Je nach Bedarf unserer Kunden kommen Direct-Spray-Tests, Verteilungstests und anwendungsorientierte Prüfungen in Testräumen nach den gültigen, publizierten Testmethoden zur Anwendung.

  • Insektizide
    • Direct-Spray-Tests
    • Residualtests
    • Simulated-use-Tests (Testräume, Peet-Grady-Methode)
  • Lockstoffe
    • Fraßtests: Test von Köderboxen
    • Simulated-use-Tests (Testräume, Peet-Grady-Methode)
  • Repellents
    • Labortests
    • Simulated-use-Tests (Testräume, Peet-Grady-Methode)
  • Physikalische Verfahren bzw. Parameter
    • Köderbox: Prüfung der Geometrie, z. B. der Größe der Öffnung
    • Klebfalle: Prüfung des Klebers und der Beleimungsstärke

Insektizide mit dem Produktlabel „Wirkt gegen kriechende Insekten“ werden, stellvertretend für alle anderen Arten, nur gegen Schaben getestet. Sind auf dem Label einzelne Arten genannt, dann muss jedoch für jede genannte Spezies ein separater Wirkungsnachweis erbracht werden (BPR Volume II Parts B & C. Version 3.0. 2018). Dies gilt ebenfalls für Mittel, die Schäden an Materialien, z. B. Lochfraß an Wolle, verhindern sollen.

Auch Lockstoffe (PT 19) und Fraßköder wirken sehr artspezifisch und müssen für jede Zielart gesondert geprüft werden.